Startseite
  Gästebuch
  Abonnieren
 


http://myblog.de/fensterplatz

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Fort

Ich habe es nicht ernst genug genommen, als sie sagte, sie würde gehen. Denn sie war immer noch da.

Ich habe gedacht alles würde wieder wie früher. Das würde sich schon einrenken. Doch das tat es nicht.

Hätte ich das ganze doch wichtiger genommen. Hätte ich den richtigen Schritt zum richtigen Zeitpunkt getan.

Jetzt kann ich mich nur selbst einen Narren schelten.

31.8.09 18:59


Werbung


Ferne

Zukunft. Weder zu wissen, noch zu erahnen und erst recht nicht zu planen. Der Versuch allein das Morgen im Heute zu bezwingen ist zum Scheitern verurteilt. Wie soll es erst beim Übermorgen, oder dem Tag danach möglich sein.

Heute ist Heute. Nicht mehr und nicht weniger.

Zukunft. Welch Ungewissheit.

19.7.09 16:49


Friedhof

Menschen sterben. Oft vor ihrer Zeit. Unerwartet. Sie schleichen sich aus dem Leben und hinterlassen große Lücken, die nicht mehr oder nur schwer zu füllen sind.

Und wir, wir bleiben zurück. Wir verlieren. Wir betrauern. Wir versuchen mit diesem Verlusst umzugehen. Doch nichts wird jemals so sein wie zuvor.

Manchmal sterben auch die Menschen, die zurückgelassen werden. Innerlich.

Manfred * 29.09.48 + 07.01.09

19.7.09 16:42


Flucht

Verdrängen ist gut für den Augenblick. Aber nicht gut für den Rest der Zeit. Es kommt zurück. Muss wieder verdrängt werden. Wird immer bleiben.

Trotz dieser Erkenntnis, die jeder kennt, verdrängt man. Weil es einfacher ist als sich damit zu beschäftigen.

5.8.08 14:27


Fast vergessen

Man lernt so viele Menschen im Laufe seines Lebens kennen. Man lernt sie zu schätzen, zu lieben, zu hassen, zu vergessen, ihnen zu verzeihen, und sie zu ignorieren. Aber nur wenige im Vergleich zu diesen Mengen von Leuten werden am Tag des Abschieds an deinem Grab stehen und weinen.

Diese wenigen Menschen sollte man nicht vergessen, nicht ignorieren. Denn dies sind die Menschen, die einem das Leben bereichern.

Heute Abend hat sich eine alte Freundin bei mir gemeldet. Sie hat mich nicht vergessen. Ich möchte nur sagen, dass auch ich sie nicht vergessen habe. Ich glaube, ich werde gleich noch ein paar weiteren fast vergessenen Freunden sagen, dass ich sie nicht vergessen habe.

Ich werde euch nie vergessen!
 

30.8.07 23:45


Fühlt euch angesprochen

Seid mit euren Meinungsäußerungen nicht so zurückhaltend. Dies hier sind allgemein gehaltene Texte zu Themen, die jeden bewegen. Jeder wird eine Meinung haben. Und ich würde sie gerne hören.

Nicht viele meiner Bekannten haben diesen Link. Aber das ist auch nicht nötig. Um mitreden zu können, braucht man mich nicht zu kennen. Es wäre mir sogar ganz recht, wenn ich mich hier mit Fremden austauschen könnte.

11.12.06 23:32


Freudentränen

Es gibt viele Gründe aus Trauer zu weinen. Verlust, Angst, Schmerz, Verzweiflung, .. aber nur wenige aus Freude zu weinen. Es sind kostbare Augenblicke, wenn die Tränen nicht quälend fließen, sondern glücklich. Es sind wundervolle Augenblicke, wenn man aus vollkommener Zufriedenheit weint. Das Herz schlägt höher. Die Seele strahlt innerlich. .. Und es gibt keine schöner verheulten Augen.
11.12.06 23:22


Friedhof

Happy Birthday!

Kennen tue ich dich nicht wirklich. Woher auch. Es ist seltsam sich zu überlegen wie alt du jetzt wirst. 16 Jahre ist es her, dass du geboren bist. Ich kann mich an Sachen erinnern, von denen ich nicht weiß, ob sie Wirklichkeit sind. Ein kleines fröhliches Lachen. Einen kleinen fröhlichen Bruder.

Ansgar * 24.11.90 + 22.03.91

24.11.06 17:31


Frühlingsgefühle

Die Liebe ist ein seltsam Ding. Sie lässt einem das Herz, den Verstand und sogar das Leben leichter werden. Denkt man. Sie zeigt einem wie schön die Welt um einen herum doch ist. Meint man. Sie macht einen zum glücklichsten Menschen des ganzen Planeten. Glaubt man. Sie macht einen angreifbar und verwundbar. Weiß ich. Trotzdem würde ich dieses Risiko jedesmal aufs Neue eingehen. Ich liebe dich!
4.11.06 20:30


Furcht

Das Lied des Todes. Viel zu oft habe ich es gehört. Es ist ein Lied mit traurigen Akorden, gespielt auf alten verstimmten schwarzen und weißen Tasten. Die Finger des Gevatters wandern knochig über die Klaviatur. Jeder Ton, jeder Schlag, bringt einen seinem Zugriff näher. Und wenn das Lied zuende gespielt ist, werden wir seinem Komponisten gegenüberstehen. An dem Tag möchte ich ihm in die Augen sehen können. Ich war keiner von denen, die sich diesem Ohrwurm beugten. Keiner von denen, die das Spiel vor dem letzten Akord enden ließen. Doch ob ich diesen Tag noch erleben werde, weiß ich nicht. Das Lied, ich höre es.
2.11.06 22:26


 [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung